Kostenfallen beim Handyvertrag vermeiden

Die Mobil- und Festnetzanbieter stechen sich mit ihren Angeboten für Handyverträge auf dem hart umkämpften Markt zum Teil aus. Doch viele Anbieter schlagen auch durchaus über die Stränge, und zwar in dreister Art und Weise. Doch die Verbraucherschützer tun im Bezug auf Handyverträge alles, um die Kunden zu schützen, die in ihrer Gutgläubigkeit allzu oft allerdings schon Gefahr gelaufen sind in die Kostenfalle zu laufen.

Vorsicht ist allerdings geboten bei der Wahl des Handyvertrages, auch wenn das Angebot regelrecht lockt und ein verbilligtes und vor allem topaktuelles Handy enthält. Die Frage ist letztlich nur, ob die Rechnung der Verbraucher in diesem Fall auch aufgeht. Grundsätzlich gilt: Desto kleiner die monatlichen Fixkosten, desto kleiner ist die Subvention, was bedeutet, dass der Verbraucher fürs Handy doch noch einige Euros zuzuzahlen hat.

Um nicht in die Kostenfalle zu tappen sollte der Verbraucher besonders bei den Handyverträgen, bei denen es ein subventioniertes Handy dazu gibt das, was er fürs Handy konkret zuzahlen und was er als monatliche Fixkosten aufgrund des Vertrags zahlen muss,
zusammenrechnen und dann den anderen so addierten Angeboten vergleichen. Nur auf diese Weise kann der Verbraucher, der auf der Suche nach Handy und Tarif ist wirklich günstig davon kommen. Allerdings ist natürlich auch ein Blick in die AGBs der Anbieter letztlich bares Geld wert, denn die eine oder andere Kostenfalle steckt im Detail bzw. im Kleingedruckten. Aber allein schon bei der Aufmachung der Rechnung für die Dauer der Vertragslaufzeit wird schnell deutlich, dass ein vermeintliches Handy-Schnäppchen mit einem teuren Tarif verbunden ist, den man dann Monat für Monat zahlen darf, und zwar egal ob man die damit verbundenen Freiminuten oder Frei-SMS überhaupt nutzt.

Gut aufgehoben sind die Verbraucher allerdings auch bei den Discountern. Auch hier kann man die gleiche Rechnung aufmachen, also sein vermutetes Telefonverhalten (also den Bedarf an Gesprächsguthaben) im Monat x den Monaten, für die man sich an den Anbieter binden möchte (aber nicht muss) zzgl. der Kosten für den Kauf von einem Handy.

Den meisten Verbrauchern ist es gar nicht bewusst, was sie pro Gesprächsminute wirklich zahlen. Aus diesem Grund gilt: Bevor man in die Kostenfalle tappt, sich an einen Anbieter eventuell für 2 Jahre bindet, sollte man auf jeden Fall die einzelnen Angebote miteinander vergleichen und regelrecht "auf Herz und Nieren" prüfen. Interessant sind auch Kosten, die zum Beispiel entstehen wenn der Verbraucher während der Vertragslaufzeit den Tarif innerhalb des Portfolios wechseln möchte. Häufig verbunden ist dies nämlich mit sehr hohen Kosten.

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