Bedeutung von Handys für Unternehmen, z.B. Außendienstmitarbeiter

Handys haben für unterschiedliche Personengruppen verschiedene Bedeutungen. Während das Handy für Jugendliche schier unersetzlich erscheint, ist es für Hausfrauen rein ein Mittel zum Zweck, um Dinge zu koordinieren. Koordiniert werden muss auch in Unternehmen recht viel. Deren Mitarbeiter müssen auch auf Geschäftsreise stets erreichbar sein für das Unternehmen. Mit einem Handy ist dies so gut wie immer garantiert. Einige Mitarbeiter haben dabei im Betrieb eigentlich keinen eigenen Schreibtisch. Es handelt sich hierbei um die Außendienstmitarbeiter, deren Arbeitsplatz ihr Auto und die Büros der Kunden ist.
Den Beruf des Außendienstmitarbeiters (man kann ihn auch Vertreter nennen), gibt es schon recht lange. Ab den späteren 1950er Jahren (genauer gesagt ab 1958) war es dabei so, dass die Außendienstmitarbeiter vom Betrieb ein recht klobiges Gerät mit auf Reise bekamen, bzw. dieses bereits in ihrem Dienstfahrzeug eingebaut war – das Autotelefon. Während in den ersten Jahren – bis 1972 mit der Einführung des B-Netzes – die Bedienung für den Außendienstmitarbeiter noch umständlich war, weil die Gespräche noch handvermittelt wurden, hat sich im Laufe der Jahre nicht nur im Bezug auf die leichtere (eigene) Bedienbarkeit etwas getan, sondern auch bei der Größe. Man ist einfach mobiler geworden. Das Mobilfunkgerät konnte irgendwann auch mit aus dem Auto genommen werden und auch mit in die Büroräume der Kunden. Eine sehr praktische Sache, wie sich eigentlich jeden Tag wieder zeigt. Rückfragen können nämlich nun direkt mit dem Betrieb abgeklärt werden. Auch im Bezug auf die Termingestaltung und Termineinhaltung sind Unternehmen und ihre Außendienstmitarbeiter flexibler geworden. Einen Außendienstler in Deutschland ohne Handy gibt es heute wahrscheinlich gar nicht mehr. Auch ist das Handy in den letzten Jahren regelrecht zu Multifunktionsgerät geworden, denn Kombinationen mit Uhren, Kameras und Navigationsgeräten erleichtern die Arbeit des Außendienstmitarbeiters heute noch zusätzlich.
Es wird viel telefoniert mit Handys. Im Bezug auf die Wahl von einem Handytarif bewegt sich dies dann in die Richtung von einem Vertrag für ein Handy mit einer Flatrate. Prepaidkarten geben zwar auch eine Kostenkontrolle, aber in der Regel ist es so, dass es einem Unternehmen auf ein, oder zwei Verbindungen, die aufgebaut werden zum Kunden nicht ankommt, Hauptsache der Kunde kann gewonnen und es kann mit ihm Umsatz gemacht werden. Allgemein gesehen kann ein Unternehmen aber die Kosten in Zusammenhang mit einem Handy als Betriebsausgaben absetzen.

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